Musisch-ästhetische Theaterprojekte
von Homepage AG


Highschool Drama – eine Performance, die zum Nachdenken anregt


Beim diesjährigen Schulfest präsentierte die musisch-ästhetische Gruppe des 8. Jahrgangs ihre selbst entwickelte Performance „Highschool Drama“. Im Mittelpunkt stand ein Thema, das Jugendliche unmittelbar betrifft: Mobbing und die unterschiedlichen Rollen innerhalb einer Gruppe. Wer wird zum Opfer? Wer zum Täter? Wer läuft mit – und wie fühlt es sich an, in einer dieser Rollen zu stecken?
Von der Rollenwahl bis zur Dramaturgie entwickelten die Schülerinnen und Schüler ihre Performance weitgehend selbstständig. Dabei setzten sie sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinander und trafen bewusste künstlerische Entscheidungen. So verließen die Darstellenden am Ende sichtbar ihre Rollen und richteten den Blick auf die Frage: Welche Rolle nehmen wir selbst ein – und können wir sie verändern? Ein Audiobeitrag aus Singapur eröffnete zusätzlich einen internationalen Blick auf den Umgang mit Mobbing. Auch Licht und Ton lagen in Schülerhand. So übernahmen auch diejenigen, die nicht im Mittelpunkt der Bühne stehen wollten, wichtige Aufgaben und trugen entscheidend zum Gelingen der Aufführung bei.
Bewusst spielte „Highschool Drama“ mit typischen Highschool-Klischees – unterhaltsam und humorvoll, aber mit einer ernsthaften Botschaft. Eine Performance, die zeigte, dass Theater gleichzeitig Spaß machen, berühren und zum Nachdenken anregen kann.


Was uns vereint – Theater über Freundschaft, Liebe und Einsamkeit


Unter dem Titel „Was uns vereint“ präsentierte die musisch-ästhetische Gruppe des 7. Jahrgangs ihr selbst entwickeltes Theaterprojekt. Ausgangspunkt war die Frage: Was haben wir gemeinsam – und was macht uns unterschiedlich? Daraus entstanden Szenen rund um Themen, die im Leben Jugendlicher eine wichtige Rolle spielen:
Freundschaft, Liebe, Zurückweisung und Einsamkeit. Besonders eindrucksvoll waren die selbst geschriebenen Texte der Schülerinnen und Schüler. Persönliche Erfahrungen und Gedanken wurden aufgegriffen, weiterentwickelt und in authentische Theaterszenen verwandelt. So erzählt beispielsweise die humorvoll und zugleich berührend inszenierte „Käsebrotszene“ auf dem Schulhof davon, wie sich eine Freundschaft verändert, als plötzlich eine neue Liebesbeziehung dazukommt – und jemand, der eben noch Teil eines vertrauten Duos war, sich auf einmal allein wiederfindet.
„Was uns vereint“ zeigte, wie aus eigenen Gedanken und Erlebnissen Theater entstehen kann:
persönlich, nah an der Lebenswelt der Jugendlichen und gerade deshalb berührend für das Publikum.

JCS Thesdorf
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