Erasmus+ an der Johann-Comenius-Schule – Schüleransicht und Interview
von Amanda Chambour

Das Erasmus+ Projekt „EUthopia – Using memoriest to construct the future of Europe“ (https://twinspace.etwinning.net/92453/home)
war eine tolle Begleitung in den letzten 3 Jahren. Das Projekt war eine Verbindung von Schulen der fünf Partnerländer Lettland, Italien,
Spanien, Norwegen und Deutschland. In dem Zeitraum der letzten Jahre haben sich die Länder in den verschiedenen Schulen getroffen
und an den Unterthemen Migration, Gleichberechtigung und Umweltverschmutzung gearbeitet. Wir haben uns meistens in den Schulen
der verschiedenen Ländern getroffen, aber durch COVID-19 mussten wir die Treffen per Videokonferenz abhalten. Durch diese Online-Treffen
wurde leider Schüler:innen das tolle Erlebnis, bei Gastfamilien zu wohnen und mit den anderen Menschen richtig in Kontakt zu kommen
und die Kulturen kennen zu lernen, genommen. Außerdem konnten sich keine richtigen Freundschaften bilden, weil man nichts wirklich
zusammen unternommen hat.


Anfang des Jahres 2022 hat sich aber wieder die Möglichkeit geboten, eine Reise zu unternehmen, die nach Norwegen ging. Eine zweite
war direkt anschließend geplant, sie ging nach Italien. Bei den Schüler:innen, die nach Norwegen geflogen sind, gab es erstmals Probleme
mit der Findung von Gastfamilien, weshalb die meisten Schüler:innen in einigen „Ferienhäusern“ untergebracht waren. Jetzt folgen noch
ein paar Meinungen von Schüler:innen, die in Norwegen, oder Italien waren:
Milena Krüger (Norwegen), Til Ziemann (Italien) und Justus Wisch (Deutschland).

Fragen an die Schüler:innen

Was fandet ihr am besten am Austausch mit den Ländern?
Milena: Ich fand das Leben in den Gastfamilien und das Treffen mit den anderen Ländern am besten, weil man erfahren hat, wie die dort leben.
Til: Ich fand das Kennenlernen der Schüler:innen der anderen Ländern am besten, weil man richtig gute Freundschaften daraus gewonnen hat.
Justus: Ich fand gut, dass so viele Leute an der Videokonferenz teilgenommen haben. Auch gut fand ich, dass es trotz COVID-19 stattgefunden hat.


Was habt ihr gemacht?
Milena: Am Mittwochabend wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und sind mit denen nach Hause gefahren. Am Donnerstag haben wir an
Skripten gearbeitet, weil wir ein Schauspiel gemacht haben. Dieses Schauspiel haben wir am Freitag verfilmt und am Samstag mit allen angesehen.
Außerdem haben wir auch verschiedene Veranstaltungen zusammen besucht, wie ein Museum und mehr.
Til: Wir sind erstmal von der Gastfamilie abgeholt worden und ich bin mit meiner Familie dann den Abend auch in die Stadt Bergamo gefahren,
wo wir essen gegangen sind. Die Tage darauf (Mittwoch, Donnerstag und Freitag) haben wir an den Projektthemen gearbeitet. Die letzten Tage haben
wir am Gardasee in festen Wohnwägen verbracht.
Justus: Bei mir war nur die Videokonferenz, bei der wir hauptsächlich an den Unterthemen gearbeitet haben.


Was waren eure Highlights?
Milena: Mein Highlight war, als wir am Sonntag, weil es geschneit hat den Tag davor auf einen Berg gefahren und Schi gefahren sind. Außerdem
die Ausflüge mit meiner Gastschwester.
Til: Mein Highlight war, als wir die Zeit am Gardasee waren, weil man sich dort erst richtig kennengelernt hat.
Justus: Ich hatte kein wirkliches Highlight.


Gemeinsames Fazit
Man kann das Projekt Erasmus+ sehr empfehlen, da es eine sehr spannende Erfahrung ist, in Gastfamilien zu sein und sich auch neue Freundschaften bilden.
Man kann seine Englisch-Skills verbessern und braucht keine Angst zu haben, dass man ausgelacht wird, weil die anderen Nationen auch kein perfektes Englisch sprechen.