Prävention

Prävention ist eine wichtige Säule der schulischen Arbeit - aus gutem Grund. Die JCS setzt dabei folgende Schwerpunkte:

 

Fit fürs Leben:

Durch Prävention hat man den Mut, seinen eigenen Kopf zu benutzen. Auch aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Schulen alle pädagogischen Möglichkeiten nutzen, um das Selbstwertgefühl von Schülern zu entwickeln, ihren Lebensmut zu fördern, sie zu aktiver und kreativer Lebensgestaltung zu motivieren. Außerdem sollten die Persönlichkeit und vor allem die sozialen Kompetenzen durch die fünf Basiskompetenzen gestärkt werden. Diese Basiskompetenzen wurden durch die WHO erstellt:

  • Die Fähigkeit zur Selbst- und Fremdwahrnehmung und Einfühlungsvermögen
  • mit Stress und negativen Emotionen umgehen können
  • Kommunikation und Kontaktfähigkeit, Selbstbehauptung und Standfestigkeit
  • kritisches und kreatives Denken
  • die Fähigkeit, Probleme auf eine konstruktive Art zu lösen

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Schule als lebenswerter, positiver Ort:

Wenn die Schule für die Kinder als lebenswerter und positiver Ort dastehen soll, sind ein gutes Miteinander, das Schulklima und die Schulkultur sehr wichtig. Ein angenehmes Schulklima bietet den Schülerinnen und Schülern eine emotionale und physische Sicherheit, die die Kinder brauchen, da die Schule nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Lebensraum für sie ist.

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Was bedeutet Prävention jetzt in der Umsetzung?:

  • Entwicklung und Durchführung von pädagogischen Programmen, die die oben genannten Basiskompetenzen fördern bzw. stärken.
  • Die Lehrer spielen bei der Umsetzung die zentrale Rolle und werden durch die Kooperationspartner unterstützt.
  • Diese Programme bieten eine solide Grundlage für die Umsetzung der genannten Punkte im Schulalltag.

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Suchtprävention:

Was soll den Kindern bei der Suchtprävention vermittelt werden? Durch die Suchtprävention sollen die Kinder über die verschiedenen Suchtmittel aufgeklärt werden. Förderung eines sozialen Klimas und Bestärkung von Wertvorstellungen, die zu einer erhöhten Drogendistanz beitragen,

  • Stärkung von Kompetenzen zu eigenverantwortlichem, bewusstem Umgang mit
    legalen Suchtmitteln, um eine weitest gehende Abstinenz gegenüber Tabakerzeugnissen, einen selbstkontrollierten, verantwortlichen Umgang mit alkoholischen Getränken und einen bestimmungsgemäßen Gebrauch von Arzneimitteln zu erreichen.
  •  Förderung einer abstinenten Haltung im Hinblick auf illegale Drogen,
  • Vermittlung altersgemäßer, an der Lebenswelt der Zielgruppe orientierter,
    sachlicher Informationen zu Sucht und Suchtmitteln,
  • Bewusstmachung der fließenden Übergänge und der Prozesshaftigkeit von
    Suchterkrankungen.
  • Einübung alternativer Verhaltensweisen zum Suchtmittelkonsum,
  • Entwicklung von Handlungsstrategien gegen Gruppendruck.. Dieser hilft den Kindern bei einem selbstkritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Konsum- und Suchtmitteln. Wenn die Kinder schon in einen suchtmittelvollen Lebensstil geraten sind, hilft diese Präventionsmethode auch dabei, diesen Suchtmittelkonsum wieder zu stoppen oder zu verringern.

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Gewaltprävention:

Bei der Gewaltprävention soll die Konfliktfähigkeit gestärkt werden. Es wird den Schülerinnen und Schülern gezeigt, wie man Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt verhindern kann und wie sie Gewalt erkennen und vermindern bzw. stoppen können. Aggression, Gewalt und Konflikt, was ist das überhaupt? Da manche Schülerinnen und Schüler dies nicht wissen, ist es auch ein Bestandteil der Gewaltprävention, unbekannte Begriffe zum Thema zu erklären und zu definieren.

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Sexualpädagogische Prävention:

  • Aufklärung über das rein biologische Wissen hinaus
  • Entwicklung einer positiven sexuellen Identität
  • Akzeptanz des eigenen Körpers
  • die Förderung der Kommunikation zwischen den Geschlechtern
  • Vermeidung ungewollter Schwangerschaften und sexuell übertragbarer Krankheiten

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Prävention an der Schule im Alltag:

An der Schule wird die Prävention gefördert durch:

  • ganztägige Beschulung  mit Rhythmisierung von Erholung und Anspannung (7.30-16.00 Uhr, Kernunterricht bis 14.20 Uhr, eine Stunde Mittagspause mit Verpflegung in der Mensa, Freizeitangebote in der Mittagspause und ab 14.20 Uhr
  • Sozialpädagogischer Dienst von Montag - Donnerstag 7.30-16.00 Uhr und Freitag 7.30-14.00 Uhr: Beratung, Betreuung, Konfliktmanagement, Freizeitpädagogik und noch vieles mehr
  • einstündiger wöchentlicher Klassenrat
  • Jahrgang 5: Klassenfindungstage verteilt über das ganze Schuljahr
  • Jahrgang 6: Sexualpädagogisches Präventionsprojekt in der 2. Vorhabenwoche
  • Jahrgang 7: Gewaltpräventionsprojekt in der zweiten Vorhabenwoche
  • Jahrgang 8: Suchtpräventionsprojekt im Januar
  • Jahrgang 9: Klassenfindungstag
  • Jahrgang 10: Suchtpräventionsprojekt als Workshopangebot in der ersten Vorhabenwoche
  • MÄP (musisch-ästhetisches Projekt): klassenübergreifende Projektarbeit mit einem Gesamtziel am Ende des Schuljahres
  • 2-3 tägige Projekte zum Thema Gewalt oder Klassengemeinschaft nach Bedarf und auf Anfrage durch den Sozialpädagogischen Dienst
  • 1 x jährlich:
    • Pädagogischer Abend für Eltern und Lehrer*innen zu aktuellen Themen
    • Elternseminar zu Erziehungsthemen am Wochenende, durch Eltern organisiert
    • Abenteuersporttage für alle Schüler*innen
  • Buddyprojekt (Schülerpaten)
  • SfS (Schüler*innen für Schüler*innen): Schüler*innen der 11. Klassen übernehmen ehrenamtliche Aufgaben, die anderen Schüler*innen zugute kommen (Turniere, Ausflüge, Gestaltung und noch vieles mehr) im Rahmen von "Mein Beitrag"
  • Klassenfahrten, Wandertage und noch mehr
  • Paten der Klassen
  • "Lesende Schule" / Projekt "Lesen macht stark"
  • "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

Verantwortlich für die Prävention an der JCS: Lars Tralau (Präventionskoordinator)

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Dieses Projekt besteht seit 2008 und wird seitdem regelmäßig überarbeitet.